#2 zu „Kampf und Sieg der revolutionären deutschen Arbeiterklasse“
von Johannes Belz (1976)
Brückenstraße 4

Das fast die gesamte Breite der Giebelwand füllende Relief fasziniert durch beeindruckende Monumentalität wie seinem erzählerischen Detailreichtum. Die Wirkung greift gleichsam auf den vorbeiflanierenden Spaziergänger gleichsam wie auf den sich aus der Ferne Nahendem aus.

Die Figuren sind entweder überlebensgroß oder minitiaturhaft dargestellt und entwickeln durch dieses Spiel mit Nah- und Fernwirkung eine fast comichafte Erzählung über die Geschichte der Arbeiterbewegung. In einer kontinuierlichen Sehbewegung beginnt die Geschichte von rechts nach links, wobei sich das Geschehen auf einen monumentalen Höhepunkt hin verdichtet, bei dem eine Vertikale die Horizontale ablöst.